Montag, 25. Januar 2016

Rezension: Liebe ist was für Idioten. Wie mich.

 

Autor: Sabine Schoder
Seitenanzahl: 347 Seiten
Verlag: Fischer Kinder und Jugendtaschenbuch
Preis: 13,40 (Österreich) / 12,99 (Deutschland)
Klappentext:
Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zuviel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet. Wirklich. Kein großes Ding. So was passiert. Aber ausgerecht ihr? NEIN! GANZ. SICHER. NICHT. Oder vielleicht doch?
 
Erster Eindruck:
Mir wurde das Buch schon von sovielen Youtubern empfohlen (insbesondere von der lieben Sina von bookofmylife) und da das Cover auch wirklich ansprechend ist, hab ich es mir dann doch zugelegt. Nach den ersten paar Seiten wurde ich sofort von der Geschichte gepackt und mitgerissen.
 
 
Inhalt:

Der Klappentext verrät uns ja schon relativ viel, wir haben unsere Protagonistin die nach einem Konzert mit einem Sänger im Bett landet, auch bekannt als Jay, wie könnte es anders sein, unser zweiter Protagonist. In dem Buch geht es um Vikis verkorkstes Leben und wie sie es mit Hilfe ihrer besten Freundin Melanie meistert. Melanie, auch bekannt als Mel oder „Vikis Kleinhirn“, da sie an alles denkt, schleppt sie an ihrem Geburtstag in eine Bar auf die Viki überhaupt gar keine Lust hat, aber da es ja ihr Geburtstag ist, will sie einfach mal ihr Leben vergessen und raucht einen Joint zu viel. Am Morgen wacht sie neben Jay Ferrety, Sänger der Band Major Malfunction, auf. Mit diesem Erlebnis ändert sich ihr ganzes Leben, ihre schulischen Leistungen fallen immer weiter ab und ihr Herz schlägt immer höher wenn sie Jay sieht. Nach einigen weiteren Problemen zuhause, kommt sie auch auf einige Geheimnisse die Jay vor ihr verbirgt und bald muss sie sich die Frage stellen: Ist ihr Jay wirklich so wichtig geworden, um dafür alles andere aufzugeben?

Meine Meinung:
Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen! Wie oben schon erwähnt, bin ich sofort in die Geschichte eingetaucht und Sabine Schoders Schreibstil hat mich sofort mitgerissen. Manchmal konnte ich Viki gar nicht verstehen, aber ich nehme mal an, die Autorin möchte damit zeigen, dass jeder Jugendliche eben ein bisschen eigensinnig ist und manchmal Dinge tut die nicht von allen verstanden werden. In diesem Buch geht es um die erste richtige Liebe, um den Missbrauch von Suchtmitteln, Selbstmordgedanken, Streitigkeiten mit der Familie, Gewaltausbrüchen, schulischen Absturz und anderen Problemen, die man keinem wünscht! Die Themen sind immer aktuell und das Debüt von Sabine Schoder regt zum Nachdenken an. Nach dieser Geschichte habe ich wieder gemerkt, dass ein sicheres Umfeld und Freunde die zu einem stehen etwas sind worauf Jugendliche ganz bestimmt nicht verzichten sollten!

Fazit:
Ein tolles Buch über falsche Entscheidungen, schwierige Familienverhältnisse, schlechte Noten, Drogen und böse Jungs die im Nachhinein doch nicht so waren wie erwartet - alles was ein Jugendroman braucht!

Bewertung:
Ich kann diesem Buch nichts anderes als 5 von 5 Ankern geben! Freue mich schon auf Sabine Schoders nächstes Werk und hoffe es überzeugt mich genauso wie dieses hier! Ich kann nur sagen, der Hype ist nur berechtigt und ich kann es jedem empfehlen!



 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen